Reisebericht

 

Ein erlebnisreicher Tag auf der Freedom of the Seas (24.04. - 25.04.06)

Wir, mein Mann und ich, hatten das Glück von Royal Caribbean auf die Freedom of the seas eingeladen zu werden um als einer der ersten das Schiff kennen und genießen zu lernen.

Als wir am Montagvormittag in Hamburg über die Elbbrücken fuhren, sahen wir die Freedom of the Seas schon von weitem. Sie überragte alles andere. Vor dem Schiff angekommen, waren wir erst einmal perplex, so riesig und imposant wie die Freedom of the Seas da vor uns im Hafen lag, war schon beeindruckend. Zuerst waren wir etwas skeptisch, als wir die vielen Menschen im Terminal warten sahen. Wir dachten na mal sehen, wie lange wir hier warten müssen,aber Royal Caribbean hatte mal wieder alles perfekt geplant. Nach einer halben Stunde hatten wir eingescheckt, waren durch die Sicherheitskontrollen und konnten auf unsere schöne Kabine. So nun aber los. Wir waren sehr gespannt darauf, die Freedom of the Seas zu erkunden. Der erste Eindruck war schon Wahnsinn, aber das sollte doch alles noch getoppt werden.

Anhand eines Planes machten wir uns nun auf den Weg. Anfangen sollten wir ganz oben auf Deck 14 in der Viking Lounge. Das war eine ideale Einstimmung auf unseren Rundgang, denn durch den atemberaubenden 360° Panoramablick gewannen wir einen ersten Eindruck von der Weite und Größe der Freedom of the Seas. Weiter geht es auf Deck 13, links vorbei am modernen Freiluftsportbereich mit Basket und Volleyballfeld zur Kletterwand, die größte und höchste die es auf einem Schiff gibt. Hier kann man bis zu 60m über der Wasseroberfläche klettern! Aber dazu hatten wir heute leider keine Zeit, denn wir mussten weiter, da wir ja noch das ganze Schiff erkunden wollten.

Also nun ab in Richtung Heck, vorbei an der Minigolf-Anlage und dem Golf Simulator. Nun schauten wir direkt nach unten auf den Adventure Ocean Bereich. Der steht für Spaß und Action für alle unter 18 Jahre, aber ganz ehrlich, als ich all die interessanten Spiele sah, wurde auch ich zum Kind und habe ein Autorennen ausprobiert. Wenn mein Mann nicht so gedrängt hätte, wäre ich dort gern länger geblieben. In diesem Bereich werden vielfältige Aktivitäten in verschieden Altersgruppen angeboten. Die Kleinsten (6 Monate) werden hier liebevoll umsorgt, während die Großen in ihrer eigenen Disco tanzen. Aber wie gesagt, mein Mann drängelte und wollte weiter. Immer noch auf Deck 13 gingen wir geradeaus und kamen direkt auf das Highlight der Freedom of the Seas zu „ Boards on Bord“ der Flow Rider, das ist eine künstliche Welle, die Wellensurfen an Bord ermöglicht. Dort haben wir uns kurz auf die Tribüne gesetzt um ein paar Wellenreiterprofis zu zuschauen, Schon das Zuschauen war ein Erlebnis, aber wir mussten ja weiter, wenn wir noch alles sehen wollten.

Irgendwie hatte ich jetzt Hunger. So eine kleine Stärkung würde uns jetzt ganz gut tun, denn wir hatten ja noch viel vor. Zwei Treppen tiefer erwartete uns das gemütliche ungezwungene Windjammer Cafe. Hier konnten wir uns am leckeren Buffet einfach selbst bedienen und den Blick dabei über Hamburg genießen. Gut gestärkt ging es weiter Richtung Bug vorbei am Jade Restaurant mit asiatischen Spezialitäten und den Spezialitäten Restaurants wie den Chops Grill (eine Art Steakhaus) und dem Nobelitaliener Portofino. Wieder draußen auf Deck 11 kamen wir zum großen H2O Poolbereich. Hier hat bestimmt die ganze Familie ihren Spaß. Tagsüber sorgen hier interaktive Springbrunnen, Wasserkanonen und Wasserdüsen für viel Spaß für die Kleinen. Dabei konnten wir uns unsere beiden Kinder (5 und 7 Jahre) sehr gut vorstellen. Am Abend hat sich dieser Bereich dann in ein Sichtskulpturengarten verwandelt. Dahinter liegen der Poolbereich für die Schwimmer und für die sportlichen Aktivitäten, dann gibt es noch den Mainpool, der nur für Erwachsene ist. Wir gehen weiter vorbei an der Pool Bar und kommen in den Solarium Poolbereich. Hier würde ich mich wohl fühlen, umgeben von üppigen Grün und 2 außenliegenden Whirlpools, die fast 4 Meter über die Bordwand hinausgehen, das heißt 34 Meter über dem Meer und hier kann man bestimmt gut entspannen. Leider hatten wir keine Badesachen dabei und natürlich keine Zeit, denn es gibt ja noch viel mehr auf der Freedom of the Seas zu entdecken.

Wir gingen also wieder rein und kamen in den Wellness - und Fitnessbereich, der über 2 Etagen geht. Im Fitnessbereich verschlug es uns die Sprache, nicht nur das es eine riesige Anzahl an Fitnessgeräte dort stehen und große Panoramafenster einen tollen Blick nach draußen bieten, nein mitten drin ist ein Boxring. Wir fuhren mit dem gläsernen Fahrstuhl auf Deck 5. Der Ausblick aus dem Fahrstuhl ist einfach fantastisch. Auf Deck 5 angekommen gehen wir Richtung Bug. Dort schlenderten wir über die 135 Meter lange Promenade vorbei an Geschäften, Cafes und unzähligen Bars und hatten nicht das Gefühl, an Bord eines Schiffes zu sein, sondern irgendwo in einer Fußgängerzone. Ganz am Ende, am Heck der Freedom of the Seas, erwartete uns der Main- Dining- Room. Das dreigeschössige Hauptrestaurant – imposant - aber da schauten wir nur kurz rein, da wir das Restaurant ja noch beim Abendessen genügend bestaunen können. Weiter ein Deck tiefer zum Casino. Hier blinkt alles grell und bunt und zwischen den ganzen einarmigen Banditen, Spielautomaten und Rouletttischen könnte man sich glatt verlaufen. Dahinter liegt die Schooner Bar. Wir bewunderten das schöne maritime Ambiente und gingen weiter, denn jetzt mussten wir uns beeilen, wenn wir pünktlich im Studio B zur Eiskunstlaufshow sein wollten. Also wieder zurück durch das Casino und ein Deck tiefer zur Eislaufbahn.

So jetzt erst einmal Pause, endlich sitzen! Die Show war beeindruckend, wir waren noch ganz begeistert und gingen erst einmal duschen und uns für den Abend fertig machen. Viel Zeit bleibt nicht, denn um 19:15 Uhr fand eine Parade auf der Royal Promenade, der Shoppingmaile der Freedom of the Seas, statt. Die wollten wir auf keinen Fall verpassen, also Beeilung. Die Eile hat sich gelohnt, die Circus Promenade war sehr schön, die Leute an Bord haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Im übrigen ist uns aufgefallen, das alle Crewmitglieder sehr hilfsbereit und freundlich sind. Nach der Parade gingen wir in das Hauptrestaurant und genossen ein leckeres mehrgängiges Menue. Eigentlich war ich jetzt schön satt und müde und hätte gleich ins Bett gehen können, aber es stand noch ein extravagantes Feuerwerk und eine Show im Theater auf dem Programm. Also hoch auf das Pooldeck, dort warteten wir ganz gespannt auf die ersten Raketen. Das Feuerwerk war wirklich super und so hoch über dem Meer war es ein besonderes Erlebnis, ich hatte das Gefühl, die Lichter des Feuerwerks fast anfassen zu können. Etwas durchgefroren gingen wir nun in das Theater um uns die Show anzusehen. Die Show ist wirklich Broadway reif, aber ich konnte nicht mehr, meine Augen fielen einfach zu und wir gingen schlafen. Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da die Freedom of the Seas bereits um 9:30 wieder ablegte um in Richtung Oslo weiter zu fahren. Dort wurde sie getauft. Später wird die Freedom of the Seas dann ab Miami in der Karibik kreuzen.

Nach einem kräftigen Frühstück verabschiedeten wir uns mit einem vorerst letzten Blick auf die Freedom of the Seas. Für uns ist klar, wir kommen wieder!

Fotos von der Freedom of the Seas finden Sie hier!

Silvia Eisenbeiß-Kusch- Reisebüro Kusch